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Spruchbänder

30.03.2024 Leipzig - Mainz

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09.03.2024 Leipzig - Darmstadt

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Diesen Spieltag nutze der rasenballisten e.V. mit unserer Unterstützung um auf den internationalen Frauenkampftag aufmerksam zu machen. Dabei wurden Flyer verteilt und zum Anpfiff mehrere Spruchbänder zu dem Thema gezeigt.

Wortlaute der Spruchbänder: 
- Sexismus aus dem Stadion werfen! 
- Awareness-Konzepte fördern! 
- Fußball-Fanatismus-Feminismus! 
- Passion has no gender - Frauen sichtbar machen! 
- Gegen patriarchale Strukturen im Fußball!

13.02.2024 Leipzig - Madrid

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04.02.2024 Leipzig - union Berlin

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Das Spruchband bezieht sich auf rassistische Vorfälle in unserer U19-Mannschaft. Zwei Spieler fielen dabei mehrmals durch rassistische und fremdenfeindliche Äußerungen auf. Nachdem dies von mehreren Mitspielern inkl. elektronischen Aufzeichnungen gemeldet worden war, wurden beide Spieler mit sofortiger Wirkung freigestellt. Wir begrüßen diese konsequente Entscheidung und rufen dazu auf, rassistische Vorfälle stets zu benennen. Rassismus hat weder in unserem Verein noch anderswo Platz!

27.01.2024 Stuttgart - Leipzig

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20.01.2024 Leipzig - Leverkusen

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13.01.2024 Leipzig - Frankfurt

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Anlässlich des Aktionsspieltags "Leipzig gegen soziale Kälte" zeigten wir ein Spruchband, das den Leerstand von Wohnungen trotz hohem Bedarf kritisiert.

Gemeinsam mit dem Fanverband Leipzig e.V., der Diakonie Leipzig und dem Suchtzentrum Leipzig wollen wir mit diesem Aktionsspieltag ein Ausrufezeichen gegen soziale Kälte, gegen Wohnungslosigkeit in unserer Stadt und für soziale Gerechtigkeit setzen. Damit verbunden ist auch wieder eine Spendenaktion – diesmal gehen alle Einnahmen an die Leipziger Oase und SAFE, zwei Projekte, die sich seit vielen Jahren in der Unterstützung und Beratung wohnungsloser Menschen in Leipzig engagieren. Vielen Dank für jeden Becher und jeden Euro im Stadion! 

Spenden können jederzeit auch online abgegeben werden: 

https://www.diakonie-leipzig.de/oase
https://www.suchtzentrum.de/safe

Rasenball für alle - solidarisch gegen soziale Kälte!

09.12.2023 Dortmund - Leipzig

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02.12.2023 Leipzig - Heidenheim

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25.11.2023 Wolfsburg - Leipzig

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Zum Auswaertsspiel beim VFL Wolfsburg zeigten wir drei Spruchbänder. Ersteres ("Schwere Straftat, wenn eine Fackel brennt? Zuschauerteilausschluss für Rainer Wendt!")  kritisierte aktuelle Pläne und Aussagen des Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, welcher härtere Strafen beim Einsatz von Pyrotechnik in Stadien fordert. Außerdem zeigten wir anlässlich des internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen eine klare Botschaft ("Gewalt gegen Frauen bekämpfen! Emanzipation jetzt!"). Zum Schluss ging noch ein Gruß an die Fans der Autostadt raus, welche sich zum kurzen Biertrinken nach dem Spiel trafen ("Fassbier nur bis 10 - dann müssen Autotrottel zur Arbeit gehn!").

12.11.2023 Leipzig - Freiburg

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07.10.2023 Leipzig - Bochum 

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Beim Heimspiel gegen Bochum hatte Jakob vom Leipziger Fanprojekt seinen letzten Arbeitstag. 10 Jahre lang war er für uns stets erreichbar und von den Spieltagen nicht mehr wegzudenken. Eine Vertrauensperson, die für uns unerlässlich war. Die Arbeit des Fanprojekts ist immens wichtig und hat uns als Gruppe immer unterstützt. Nun geht Jakob andere Wege, wir wünschen ihm dafür alles Gute! Ein Teil unseres Dankeschöns war am Samstag ein kleines Intro der Aktiven Fanszene in Block 28. 

Danke für Alles Jakob! 

04.10.2023 Leipzig - Manchester City (Europapokal)

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23.09.2023 Gladbach - Leipzig 

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03.06.2023 Frankfurt - Leipzig (Pokalfinale)

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14.05.2023 Leipzig - Bremen

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06.05.2023 Freiburg - Leipzig 

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15.04.2023 Leipzig - Augsburg

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18.02.2023 Wolfsburg - Leipzig

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11.02.2023 Leipzig - Union Berlin

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27.01.2023 Leipzig - Stuttgart

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An dieser Stelle verweisen wir auf den Textauszug des Information-Portal zur politischen Bildung

Im Januar 2023 erinnern wir uns zum 78. Mal an die Befreiung von Auschwitz. Dieser Tag sollte jeden zumindest für einen kurzen Moment mit Demut erfüllen und das Gefühl der eigenen Verantwortung wieder aufblühen lassen. Die Verantwortung, dass es nie dazu kommen darf, dass an diesen Tag und die damit verbundene Geschichte irgendwann nicht mehr erinnert wird. Getreu dem Motto „Heute und für alle Zeit – Nazis keinen Meter weit“ und AN DIE GESCHICHTE ERINNERN – NIE WIEDER AUSCHWITZ!

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Gegen Stuttgart zeigten wir ein Spruchband mit dem Wortlaut: „Nazis bekämpfen - Stay rebel Schiene“. Mit diesem Spruchband solidarisierten wir uns mit „Schiene“, einem ehemaligen Wegbegleiter, gegen welche ein Hausverbot für das Zentralstadion ausgesprochen wurde. Hintergrund war, dass „Schiene“ versucht hatte, den stadtbekannten Nazi Kevin Axt (Ex Mitglied Neue Stärke Partei , aktuell NPD) aus dem Sektor B zu entfernen. Das Hausverbot gegen Schiene wurde mittlerweile aufgehoben. Unsere Haltung bleibt aber klar. Nazis bekämpfen, im Zentralstadion und überall!

26.10.2022 Leipzig - Madrid
(szeneübergreifend)

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01.10.2022 Leipzig - Bochum

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Auslöser für die neue große Welle an Protesten im Iran ist der Tod der 22-jährigen kurdischen Frau Mahsa Amini. Die Sittenpolizei verhaftete sie am 13. September aufgrund des nicht ordnungsgemäßen Tragens ihres Kopftuches. Noch in Polizeigewahrsam wurde sie so schwer verletzt, dass sie am 16. September verstarb. Anschließend wurde sie in der kurdischen Stadt Saqqez im Iran beerdigt. Schon bei der Beerdigung kam es zu ersten Protesten gegen die iranische Regierung, welche sich anschließend fortsetzten.  So schnitten sich Frauen als Solidaritätsbekundung ihre Haare (Mahsa Amini wurde festgenommen, da ihre Haare sichtbar waren) oder nahmen ihr Kopftuch ab. In den Straßen skandieren die Demonstrant*innen „Tod dem Diktator“ oder auch „Ich werde denjenigen töten, der meine Schwester getötet hat“. Die Proteste breiteten sich über das ganze Land aus und noch immer ist kein Ende zu erahnen, weshalb das iranische Regime das Internet vor Ort Stück für Stück lahmlegte und Apps wie Instagram oder WhatsApp sperren ließ, sodass die Kommunikation der Zivilbevölkerung um ein Vielfaches erschwert wird. Bis zum jetzigen Zeitpunkt brannten unzählige Kopftücher und erste Symbole des Regimes, wie beispielsweise Statuen. Frauen riskieren Tag für Tag ihr Leben, in dem sie ohne Kopftuch über die Straße laufen. Mittlerweile (Stand: 3. Oktober) starben über 133 Menschen im Laufe dieser Proteste. Die Menschen auf der Straße haben keinen Verhandlungsrahmen mehr, sondern stellen das System in Frage. Sie kämpfen jeden Tag, sie kämpfen für „Die Frau - Das Leben - Die Freiheit“ so skandieren sie es täglich unter Einsatz ihres Lebens.

Mit dem Spruchband wollen wir Aufmerksamkeit für den mutigen feministischen Kampf im Iran generieren, da diesem hierzulande leider immer noch zu wenig Beachtung geschenkt wird. Zeigt euch solidarisch mit den Frauen im Iran!

25.08.2022 Leipzig - Wolfsburg

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13.08.2022 Leipzig - Köln

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30.07.2022 Leipzig - Bayern (Supercup)

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05.03.2022 Leipzig - Freiburg

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20.09.2020 Leipzig - Mainz

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Wer ernsthaft daran glaubte, dass der zu Beginn der Corona-Pandemie vollmundig angekündigte Reformkurs des Profifußballs tatsächlich zu einer Entspannung zwischen Verbänden, Vereinen, staatlichen Institutionen und den organisierten Fanszenen führen und aktive Fanarbeit in Zukunft größere Würdigung erhalten würde, wurde vor einigen Tagen wieder einmal eines Besseren belehrt.
Angeblich wegen der Auswirkungen der Pandemie will der DFB die finanzielle Förderung für Fanprojekte in seinem Zuständigkeitsbereich kürzen, gleichzeitig wird die neue »Stadionallianz« zwischen Profivereinen, der Polizei und dem Land Nordrhein-Westfalen in Zukunft noch drastischere Repressionen gegen dortige Fußballfans ermöglichen.
Mit Aussagen wie vermeintlich häufiger »Ausschreitungen und Gewaltexzesse« oder der Behauptung, dass »der Fußball […] von Hooligans, Rassisten und Chaoten kaputtgemacht« würde, wird in jenem Papier gegen Ultras und aktive Fans Stimmung gemacht, sie werden als Gewalttäter gebrandmarkt und als Kriminelle abgestempelt.
Wer tatsächlich regelmäßig ins Stadion geht, weiß, dass die Realität in vielen Stadien der Republik glücklicherweise eine andere ist: Kurven positionieren sich entschlossen gegen Rassismus und Diskriminierung, Nazis werden im Stadion nicht geduldet und auch Gewalt ist keineswegs an der Tagesordnung.
All dies ist auch ein zentraler Verdienst der Fanprojekte. Seit jeher moderieren sie Konflikte zwischen aktiven Fans und deren Vereinen, den Fußballverbänden und staatlichen Institutionen. Sie unterstützen Jugendliche und junge Erwachsene bei persönlichen Problemen, progressive Fanszenen bei sozialem und antidiskriminierendem Engagement und stärken diejenigen, die sich für einen Fußball für alle einsetzen.
Umso unverständlicher ist es, dass der DFB nun den Fanprojekten den Geldhahn zudrehen will und damit über Jahrzehnte etablierte Fanarbeit gefährdet. Das Argument, dass in der aktuellen Situation das eigene Budget kritisch geprüft werden müsse, entpuppt sich spätestens bei der Betrachtung des Finanzberichtes 2019 als dreistes Ausweichmanöver: Abgesehen von 19,5 Millionen Euro Gewinn stehen beim DFB Gesamtjahresausgaben von circa 385 Millionen Euro zu Buche – wovon 3,3 Millionen, also nicht einmal 1% des Etats, auf die Fanprojekte entfallen. Eine Kürzung der Mittel für die Fanprojekte hätte somit keine Auswirkung auf den Gesamtetat, sabotiert dafür aber die Existenz der Fanprojekte und damit auch die aktiven Fanszenen in enormem Ausmaß.
Fest steht: Ohne Fanprojekte und ihre moderative, empowernde und intervenierende Arbeit wären womöglich bald vermehrt Gewalt, Rassismus und Diskriminierung sowie Neonazistrukturen in vielen Stadion erneuter Alltag.
Wir fordern vom DFB, nicht mithilfe von Scheinargumenten die immens wichtige Arbeit der Fanprojekte zu sabotieren, sondern vielmehr deren Förderung auszuweiten!
Gerade in Leipzig sorgt das Fanprojekt, das Rasenball, Lok und Chemie unter einem Dach vereint, für eine Befriedung von Konflikten und fördert einen vorurteilsfreien Umgang mit aktiven Fans der anderen Vereine. Im Falle der vom DFB angestrebten Kürzungen wären die Fanprojekte der beiden Regionalligisten in unserer Stadt vermutlich langfristig nicht mehr arbeitsfähig. In Solidarität mit den betroffenen Fanprojekten lautete unser Spruchband vor dem Spiel gegen Mainz deshalb: »Das Business stockt, die Fanarbeit büßt! Eure Sparpolitik: existenzgefährdend!«.
Forza Fanprojekte!

16.05.2020 

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07.03.2020 Wolfsburg - Leipzig

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Es fühlt sich falsch an, zwei Tage nach dem tiefsten Einschnitt unserer Gruppengeschichte nahtlos weiterzumachen. Dennoch zwingen uns die aktuellen Umstände, zu den Ereignissen der letzten Woche Stellung zu beziehen.
Der Rauswurf einer japanischen Reisegruppe aus dem Zentralstadion während des Heimspiels gegen Leverkusen hat bundesweite Wellen geschlagen und den Verein in Erklärungsnot gebracht. Anders als bei diskriminierenden Vorfällen in der Vergangenheit wurde das Geschehene allerdings in der öffentlichen Kommunikation offen eingestanden und der Versuch unternommen, die begangenen Fehler wiedergutzumachen. Auch die intern anlaufenden Aufarbeitungsprozesse sind ein gutes Zeichen, das wir wohlwollend aufnehmen und gern in den Dialog treten, den der Verein bereits anbot.
Was von uns jedoch keinesfalls Akzeptanz erfährt, ist die bisherige Kommunikationsstrategie, den Vorfall nicht als das zu bezeichnen, was er war: struktureller Rassismus. Dies stellten wir beim heutigen Spiel in Wolfsburg unmissverständlich klar: »Ey RBL: Wer bunt sein will, muss Racial Profiling klar benennen! Keine Akzeptanz für strukturellen Rassismus und eure Relativierung!«, lautete unser Spruchband.
Wir fordern den Verein auf, den geschehenen Vorfall nicht nur intern aufzuarbeiten, sondern auch öffentlich dessen strukturell-rassistische Dimension nicht länger zu verschleiern. Nur so besteht eine Grundlage, auch wirklich Fortschritte dabei zu erzielen, diskriminierende Übergriffe im Zentralstadion in Zukunft zu verhindern.
Zuletzt noch ein Wort in eigener Sache: Als vorherige Jugendgruppe der Red Aces müssen wir nun auf eigenen Beinen stehen und werden die Lücke, welche die Auflösung reißt, nach besten Kräften ausfüllen. Wir tragen das Ideal einer diskriminierungsfreien, lauten und kreativen Kurve weiter, fechten unsere bisher gemeinsamen Kämpfe weiterhin mit derselben Vehemenz aus und weichen dabei keinen Schritt zurück.

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